Minimalismus: Weniger ist mehr

(Werbung, unbeauftragt)

Minimalismus zuhause

Minimalismus: Weniger ist mehr.

Was brauche ich alles, um glücklich zu sein? Diese Frage stellen sich immer mehr Menschen. Ich glaube, im Kern geht es den Anhängern des Minimalismus darum, sich nur mit Dingen zu umgeben, die sie lieben und auch brauchen. Durch die Konzentration auf das Wesentliche entsteht mehr Einfachheit, mehr Glück in den kleinen Dingen des Alltags und mehr Freude am Leben.

Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Und der braucht in diesem Fall etwas Überwindung, aber wenn man einmal angefangen hat, merkt man schnell, wie viel leichter es sich leben lässt, wenn man sich von unnötigem Krempel trennt.

Wie viel ist genug ?

Wie viele Sachen du selber brauchst, um glücklich zu sein, kann dir keine Zahl vorgeben, sondern nur dein Gefühl. Wenn du loslässt, merkst du von allein, wie viele Dinge du noch brauchst. Wer keinen Krempel braucht, um kleine Glücksmomente zu erleben, sieht die einfachen Dinge, die uns Glück bescheren: wie Vögel beobachten oder die ersten Sonnenstrahlen am Morgen.

Schliesslich fordern all unsere Besitztümer auch unsere Aufmerksamkeit, wollen abgestaubt, gelesen oder getragen werden. Eine entrümpelte Wohnung hat man doppelt so schnell geputzt wie eine vollgestopfte.

Minimalismus/ Entrümpeln

Konsumkritik als Antrieb

Dinge machen uns nicht glücklich, deswegen brauchen wir weniger Gegenstände, um ein erfülltes Leben zu führen – diese Erkenntnis führt dazu, dass wir uns kritisch mit dem Konsumverhalten und der heutigen Wegwerfgesellschaft auseinandersetzen. Minimalisten wissen, dass das Glück von neu gekauften Dingen nie lange anhält – sondern dass die einfachen Dinge des Lebens uns echteres Glück bescheren.

Prioritäten setzen

Du wirst niemals genug Zeit haben, all die Dinge zu tun, die du tun müsstest oder willst. Deine einzige Hoffnung ist, selektieren zu lernen. Du musst von oben nach unten Prioritäten setzten und solltest lernen “nein” zu minderwertigen Verwendungen deiner Zeit zu sagen. Finde heraus, was du wirklich gern tust, und plane diese Dinge vor allem anderen in deinem Kalender ein. Alles andere passt du drum herum an.

Kennst du das Pareto-Prinzip? Du erzielst 80 Prozent deiner Resultate in 20 Prozent dessen, was du tust. Jenes Prinzip, sofern es denn wahr ist (und das ist es), bedeutet überdies, dass du die verbleibenden vier Fünftel aller Dinge, die du machen zu müssen glaubst, nicht erledigen musst. Sind das nicht tolle Neuigkeiten?

Indem du Prioritäten setzt, schaffst du Klarheit und Einfachheit in deinem Leben.

  1. Erstelle eine To-do-Liste.
  2. Ordne die Liste nach Prioritäten.
  3. Gehe die Aufgaben in der Reihenfolge der geringer werdenden Resultate an.

Entrümpeln: Jetzt geht’s los

Leg deine Lieblingsmusik auf. Viele Leute bleiben angeblich zwei bis dreimal länger dabei, wenn sie die richtige Musik hören. Fange in einem Zimmer an, räume ein Schrank / Schublade nach der anderen ganz aus und:

  1. Entscheide, ob eine Sache weg kann (verkaufen, verschenken)  oder nicht. Macht es dich glücklich? Ist es nützlich? Kannst du es brauchen?
  1. Falls sie nicht weg kann, solltest du einen festen Platz für sie bestimmen. Am besten dort, wo du es brauchst, z.B. Schuhcreme bei den Schuhen, Müllbeutel beim Mülleimer und so weiter.

Belohne dich nach getaner Arbeit, zum Beispiel mit einem Kinobesuch oder ein Abendessen beim Italiener oder sonst was Besonderes.

Minimalsmus / Entrümpeln

Was ist danach ?

Nach dem Entrümpeln solltest du dir zweimal überlegen, ehe du etwas kaufst. Denke darüber nach, wo du es aufbewahren willst und wozu du es brauchst. Fällt die Antwort auf eine der beiden Fragen vage aus, bist du im Begriff, dir neuen Krempel zuzulegen. Lass es lieber bleiben. Packe nie etwas “erst mal” irgendwohin. Das heisst, du musst dich später darum kümmern und es an seinem richtigen Platz räumen. Gewöhne es dir an, alles gleich an seinem Platz zu bringen.

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