Der Sonne entgegen auf Kreta Giechenland

Unser Urlaub im Mai haben wir dieses Jahr auf Kreta verbracht, die südlichste Insel Europas und gleichzeitig mit 620’000 Einwohner die grösste Griechenlands.  Die Hauptstadt Kretas ist Iraklion.

Chania ist wohl die schönste Stadt Kretas, besonders die von den Venezianern geprägte Altstadt. Hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich kulinarisch verwöhnen zu lassen.Viele Altstadthäuser sind heute kleine Boutiquehotels und Pensionen. Abends erklingen musikalische Töne aus der Altstadt. Die Volksmusik auf Kreta klingt sehr schön und hat eine ganz eigene Richtung.

Das Meer im Norden wird Kretisches Meer genannt und das im Süden Libysches Meer.

Elafonisi ist ein wunderschöner sandiger Strand mit karibischem Flair und liegt südwestlich in einem Naturschutzgebiet. Da dieses Ausflugsziel in zahlreichen Touristenführern vermerkt ist, kommen viele hierher. Der Sandstrand ist rosa gefärbt, was von winzigen Muschelteilchen herrührt. Im hinteren Teil des Gebietes gibt es zahlreiche Tamariskenbäume. Tavernen und Pensionen gibt es hier keine, nur im Hinterland.

Kreta ist sehr gebirgig. Der Psiloritis ist mit seinen 2’456 Meter der höchste Berg, auf dem wir sogar vereinzelt Schnee entdecken konnten. Es gibt viele Höhlen und Schluchten zu bewandern.

Auf Kreta herrscht ein gleichmässiges Mittelmeerklima. Mit 300 Tagen Sonnenschein im Jahr ist es neben Zypern die sonnigste Insel im Mittelmeerraum. Der Winter ist relativ mild und regenreich, auf dem Gebirge liegt viel Schnee.

Typisch für Kreta ist das Vorkommen zahlreicher Gewürzkräuter wie Kopfiger Tymian, Griechischer Salbei, Thymbra Bergminze, Oregano oder Diptam-Dost. Die Kräuter verbreiten sich bis in die höheren Lagen. Kulinarisch hat Kreta auf jeden Fall viel zu bieten, eine gesunde Küche mit vielen Kräutern, Gemüse, Hülsenfrüchte, Feta und Oliven.

Die Tierwelt wird augenscheinlich dominiert von Ziegen und Schafen, die vom Meer bis ins Hochgebirge weiden.

Auf Kreta wird in erster Linie Landwirtschaft betrieben, dies vor allem Wein-, Oliven- und Obstanbau. Die wenigen Ebenen sind von Treibhäusern geprägt, in denen Salate und Gemüse angebaut werden. Bei Kavousi steht einer der ältesten Olivenbäume der Welt, überhaupt gehört Kreta zu den grössten Olivenölexporteuren Europas. Dementsprechend findet man vielerorts schöne Produkte aus Olivenholz.

Abschliessend bleibt zu sagen: Kreta ist eine schöne und vor allem vielfältige Insel. Eine Woche ist definitiv zu kurz, um alles zu sehen. Aber muss man das? Erholt und mit schönen Erinnerungen im Gepäck sind wir wieder in den Alltag zurück gekehrt.

2 Kommentare

  1. Ulla
    31. Mai 2018 / 6:10 pm

    Ein super schöner Bericht über Kreta liebe Daniela und wunderschöne Bilder!

    • wp Daniela
      Autor
      4. Juni 2018 / 12:21 pm

      Danke liebe Ulla das freut mich.

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